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Info aus dem Bundesland Nordrhein-westfalen
Auszug aus http://www.landwirtschaftskammer.de/fachangebot/technik/energie/heizen-holz-stroh.htm
Für die Erzeugung von Wärme stellen Holz und Stroh preisgünstiges Brennmaterial bereit. Während die Holzfeuerungen in verschiedenen Varianten bereits praxisreif sind, besteht bei der Heiztechnik für halmgutartige Biomasse erhöhter Entwicklungsbedarf. Elmar Brügger und Dr. Karsten Block erläutern die Details.
Biomasse ist der Bereich, der energetisch am stärksten und schnellsten entwickelt werden soll. Daher hat sich die EU zum Ziel gesetzt, 2010 bis zu 74 % des gesamten Verbrauchs an Erneuerbaren Energien in der EU aus Biomasse zu decken. Dies bedeutet auch ganz konkret für Deutschland und speziell für das Land NRW, dass zur Erreichung dieses Ziels die Nutzung von Brennholz, Sägerestholz und sonstiger fester Biomasse wie etwa Stroh, Raps, Sonnenblumen deutlich gesteigert werden muss.
Durch die Verbrennung von Holz lassen sich Wärme und auch Strom erzeugen. In der Praxis sind aber Kraftwärmekopplungen in der landwirtschaftlichen Größenordnung noch nicht erhältlich. Die Verbrennungstechnik von Holzfeuerungsanlagen zur Warmwassererzeugung (Heizung und Trinkwasser) hat in der Vergangenheit erhebliche Fortschritte gemacht. Für eine umweltschonende Ausnutzung der Holzenergie gilt es, eine vollständige Verbrennung des Gases zu erzielen, um somit die Emissionen an Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen und Russ zu minimieren. Daher läuft die Verbrennung immer zweistufig. Die Feuerungsleistung einer Holzheizungsanlage muss an einen wechselnden Wärmebedarf angepasst werden können. Deshalb ist es erforderlich, die Feuerung zwischen < 30 und 100 % ihrer Leistung regeln zu können
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