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Info aus dem Bundesland Sachsen
Auszug aus http://www.iff.fraunhofer.de/2069_11860.htm
Das Innovationsforum »Ressource Holz« zeigte, dass Sachsen-Anhalt die besten Voraussetzungen hat, um eine international konkurrenzfähige Holzwirtschaft aufzubauen. Deutschland ist das holzreichste Land Europas, nutzt aber nur 60 - 70 % des nachwachsenden Rohstoffes. Das bietet Deutschland die Chance, hier einen Wirtschaftszweig auf eigenen, im Land vorrätigen Ressourcen zu entwickeln. Ziel ist es, Holz im Land weiterzuverarbeiten und Produkte herzustellen, die am Weltmarkt absetzbar sind. Dazu ist die Kooperation aller beteiligten Partner der Wertschöpfungskette eine Voraussetzung. Mehr als 300 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung trafen sich in Magdeburg, um Wege zu einer zukunftsfähigen Holzwirtschaft aufzuzeigen.
»Wir müssen die Holzwirtschaft aus ihrem Dornröschenschlaf wecken und an die Anforderungen der Gegenwart anpassen.« So fasst Michael Funk von der Zellstoff Stendal GmbH & Co. KG die aktuelle Situation der Holzwirtschaft in Sachsen-Anhalt bei der abschließenden Podiumsdiskussion zusammen. »Die Voraussetzungen sind gut, denn wir haben den Wald voller Holz stehen, wir haben gut ausgebildetes Personal und wir haben eine Holzindustrie, die gut aufgestellt ist.« Momentan sieht die Realität allerdings so aus, dass große Mengen von Rohholz exportiert werden, die Verarbeitung und Wertschöpfung im Ausland stattfindet, und anschließend fertige Produkte nach Deutschland importiert werden. Hans-Joachim Hennings, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium von Sachsen-Anhalt, betonte: »Es ist das Ziel der Landesregierung, die Wertschöpfungskette in Sachsen-Anhalt auszubauen und hier im Land Produkte für den Weltmarkt zu produzieren. Hier liegt großes Potential, weitere Industrieansiedlungen nach Sachsen-Anhalt zu holen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.« Zum Beispiel ist an eine Verbindung der Holzwirtschaft mit der Chemiebranche zu denken, um innovative Werkstoffe aus der Kombination von Holz und Kunststoffen herzustellen. Diese »Wood Composites« sind zurzeit sehr aktuell in den USA und könnten in einigen Jahren auch in Europa einen Boom erleben.
Eine deutliches Nachfrageplus registriert auch das Forstamt Kaiserslautern. "Ich würde sagen: um 50 Prozent", meint Forstamtsleiterin Ute Fenkner-Gies. Überwiegend kauften Privatleute Holz, aber auch Gewerbetreibende, die es weiterverkauften. "Wir haben die Preise daraufhin auch etwas angehoben", sagt Fenkner-Gies. Der Anstieg bewege sich zwischen fünf und zehn Prozent. Sie geht davon aus, dass die Holz-Nachfrage wegen der Situation auf dem Energiemarkt zunimmt. In Neubaugebieten ließen sich viele Bauherren inzwischen Holzöfen einbauen
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