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Die ersten Kaminöfen kamen aus Skandinavien und werden deswegen auch "Schwedenöfen" genannt. Der Kaminofen ist eine Alternative für alle, die sich schnell und vergleichsweise preiswert Feuer und anhaltende Wärme in die Wohnung holen wollen. Alte Technik, neu belebt Die technischen Entwicklungen in den vergangenen Jahren sorgten dafür, dass die Öfen das Holz allesamt besser, rußfreier und schadstoffärmer verbrennen. Dazu kommt, dass sie in der Bedienung wesentlich komfortabler geworden sind. Die Feuerräume sind meist mit Schamotte (zerkleinerter, gebrannter Ton) ausgekleidet; die Abgaswege mit Flammumlenkungen versehen, um eine gute Energieausbeute zu erreichen. Ofenvielfalt Kaminöfen sind mittlerweile in unzähligen Varianten und Größen erhältlich. Verkleidungen aus Keramik, Speckstein, Marmor oder sogar Granit sorgen dafür, dass Kaminöfen auch zum Ambiente im Haus passen. Nebenbei speichern diese Materialien, sofern sie nicht nur als Verkleidung, sondern massiv eingesetzt werden, die Wärme noch Stunden, nachdem das Feuer verloschen ist. Alles aus einer Hand Der Fachhändler ist die erste Wahl, wenn man beim Ofenkauf nichts dem Zufall überlassen will. Er schaut sich die Heizsituation vor Ort an, spricht mit dem Schornsteinfeger und sorgt dafür, dass das Gerät in der Heizleistung nicht überdimensioniert ist. Bei Gewährleistungen ist der Fachhändler der Ansprechpartner. Soviel Komfort kostet Geld: Einen Markenofen in einfachster Ausführung gibt es beim Fachhändler ab 800 €. Dazu kommen noch die Kosten für die Installation. Je nach Aufwand ist man ab 300 € dabei. Im Baumarkt viel billiger Im Baumarkt gibt es Kaminöfen schon für unter 200 €. Allerdings sind diese Exemplare auch nicht mehr wert. Zwar halten die Billigöfen allesamt die gesetzlichen Vorschriften ein, jedoch müssen bezüglich Haltbarkeit, Material, Verarbeitung und Heizkomfort Abstriche gemacht werden. Interessanter sind die Baumarkt-Öfen ab 500-600 €. Das können Markengeräte sein, die auch beim Fachhändler (meist teurer) angeboten werden. Der Service und die Beratung im Baumarkt sind allerdings nicht so gut wie eine Beratung vor Ort. Ebenso hat der Einbauservice der Baumärkte (z.B. Festpreis 222,- Euro) den Nachteil, dass man sich den Handwerker nicht aussuchen kann. Wenn es doch ein Kaminofen aus dem Baumarkt sein soll, fragen Sie gezielt nach:
Auch selbst kann man einiges über den Kaminofen herausfinden
Weitere Details Gebogene Scheiben sind teurer.
Kaminofen anschließen Reden Sie mit dem Schornsteinfeger, bevor der neue Ofen bei Ihnen steht! Der Schornsteinfeger kann Ihnen viel Ärger machen und den Betrieb untersagen, wenn Sie gegen die Sicherheitsvorschriften verstoßen. Er prüft die Eignung des Schornsteins, eine kostenlose Beratung (wird ein Ofen installiert kostet es natürlich Geld). Er gibt Ihnen auch Tipps und Hinweise für die Aufstellung und den Betrieb des neuen Heizgerätes und segnet später die Inbetriebnahme ab. Wer einen neuen Ofen installiert, ohne den Schornsteinfeger vorher zu informieren, bei dem wird der Mann mit dem Zylinder auf jeden Fall etwas genauer hinschauen.
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